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Öisi Umwält: Energie sparsam nutzen

Der Strom im Volg stammt zum überwiegenden Teil aus erneuerbaren Energiequellen. Zudem werden in den Verteilzentralen und den Dorfläden wirkungsvolle Massnahmen umgesetzt, um den Energieverbrauch zu senken.

Licht aus, Tür zu. Was zuhause eine Selbstverständlichkeit ist, beherzigt man auch im Volg: Dort leuchtet das Logo der Ladenblende seit gut einem Jahr nur noch während der Öffnungszeiten. Im Innern dominiert energiesparende Technik. Wo Läden neu gebaut oder modernisiert werden und es keine technischen Hürden gibt, kommt LED-Beleuchtung zum Einsatz. LED-Leuchtstoffröhren verbrauchen rund 50 Prozent weniger Energie als herkömmliche Typen. Im Vergleich zu Halogenlampen ist der Wert mit rund satten 90 Prozent sogar noch höher.

«Türen zu» beim Kühlen
Im Detailhandel ist das Kühlen von Lebensmitteln eine zentrale Aufgabe. Die Kühlmöbel für Tiefkühl-, Frisch- und Convenience- Produkte benötigen entsprechend viel Energie. Sind sie offen gestaltet, umso mehr. Darum setzt Volg auf geschlossene Kühlsysteme mit Glassichttüren, bei denen die gekühlte Luft nicht entweicht. Bei neuen Läden kommen nur noch diese zum Einsatz; bestehende Kühlgeräte ohne Türen werden im Rahmen von Modernisierungen und Umbauten laufend ersetzt. Bis zu 30 Prozent Energie lässt sich damit gemäss «Energie Schweiz» einsparen. Im Winter wird mit Glassichttüren sogar doppelt Energie gespart: Stehen die Geräte nämlich offen, kühlen sie auch die Raumluft herunter. Das wiederum erfordert mehr Heizleistung, um den Kundinnen und Kunden während ihres Einkaufs eine angenehme Ladentemperatur bieten zu können.

Umweltfreundliche Kältemittel
Um Kühlen zu können, braucht man Kältemittel. Bei den Kühlanlagen im Volg werden solche mit möglichst geringem Treibhauspotenzial verwendet. Beispielsweise setzt die grösste Kälteanlage der Verteilzentrale Winterthur auf CO2 als Kältemittel. Verglichen mit konventionellen Mitteln hat CO2 ein Treibhauspotenzial, das um den Faktor Tausend tiefer ist. Entsprechend gering ist der Einfluss auf die globale Erwärmung. Ein weiteres Plus: Da CO2 als Nebenprodukt industrieller Prozesse anfällt, muss es nicht aufwendig hergestellt werden.

4000 Quadratmeter Solarpanels
Der Strom im Volg stammt überwiegend aus den erneuerbaren Energiequellen Wasserkraft und Sonne. Das gilt für alle rund 600 Volg-Läden in der Deutschschweiz und Westschweiz ebenso wie für die drei Verteilzentralen in Winterthur, Landquart und Oberbipp, auf deren Dächern Photovoltaikanlagen installiert sind. Auf einer Fläche von total über 4000 Quadratmetern erzeugen die Solarpanels pro Jahr rund 575 000 Kilowattstunden Strom. Somit werden deutlich über 40 Prozent des gesamten Stromverbrauchs der Verteilzentralen durch «eigenen» Strom gedeckt. Hinzu kommen bauliche Investitionen: pro Jahr werden über 100 Läden teilweise oder komplett modernisiert. Die Energieeffizienz hat dabei oberste Priorität. Wie es zum Grundsatz von Volg passt, Energie sparsam zu nutzen.

Bildlegende: Das Volg-Logo aussen leuchtet nur während der Ladenöffnungszeiten, im Ladeninnern dominiert die energiesparende LED-Technik.

Wir alle können etwas tun

Kniffe in der Küche für kluges Kühlen
Energiesparen gelingt in der Küche oft mit wenigen Handgriffen. Beispielsweise beim Kühlschrank: Nach dem Einkauf die Lebensmittel am besten vorsortieren, indem man gekühlte Frischwaren zusammenstellt. Den Kühlschrank einmal aufmachen und zügig alles einräumen – öffnet man die Tür mehrmals, entweicht viel gekühlte Luft. Die Reste von gekochten Mahlzeiten auskühlen lassen, bevor sie in den Kühlschrank kommen. Angst, zu vergessen, sie später einzuräumen? Wer die Küchenuhr oder den Wecker stellt, hat eine kleine Erinnerungshilfe. Und in der kalten Jahreszeit kühlt Gekochtes prima im Freien ab, zum Beispiel auf dem Fenstersims oder dem Balkon.

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